Wissenswertes über: Damaszener-Rose

Damaszener Rose

Die Damaszener-Duftrose (Rosa damascena) zählt zu den sogenannten „alten Rosen“ und wird traditionell in der Türkei und im Iran angebaut. In Europa kommt sie in Frankreich und Bulgarien vor.

In Persien gibt es seit Jahrtausenden Rosengärten in denen die betörend duftenden Blüten der Rosa damascena herangezogen wurden. Man vermutet das in China seit 2700 v.Chr. systematisch Rosenkulturen aufgezogen wurden.
Seit Jahrtausenden wird die Rose als Schmuck-, Gewürz- und Heilpflanze von vielen Kulturen genutzt und verehrt. Auch Hildegard von Bingen wusste um die heilende und tröstende Wirkung der Rose.

Das betörende Aroma stammt von den Blütenblätter. Die Damaszenerrose ist auch heute noch eine der am häufigsten verwendeten Aroma-Lieferanten.
Aus drei Tonnen Blüten wird ca. ein Liter Rosenöl hergestellt. Der Gehalt an Rosenöl nimmt während eines Blütentages ab. Daher werden die Blüten vorwiegend in der Zeit zwischen Morgengrauen und Sonnenaufgang gepflückt.
Rosenöl ist daher eines der teuersten ätherischen Öle und wurde in Gold aufgewogen.

Als eines der ältesten Heilmittel war sie bereits im Morgenland bekannt. Der Ursprung ihres Namens geht zurück auf die syrische Hauptstadt Damaskus. Im Mittelalter brachten Kreuzfahrer die Kulturpflanze ins Abendland. Hildegard von Bingen empfiehlt die Rose gegen Jähzorn und beschreibt ihre tröstende Wirkung. In der Naturheilkunde werden Rosenessenzen traditionell angewendet bei Wechseljahresbeschwerden, Prämenstruellem Syndrom und bei innerer Unruhe und Hyperaktivität.

Ihre hocharomatischen Wirkstoffe sprechen die Seele des Menschen an. So sorgt sie in erster Linie für Harmonie und Ausgeglichenheit. Ist diese (wieder-)hergestellt, kann sie uns an Liebe und Hingabe heranführen. Sie ist ein wirkungsvolles Aphrodisiakum.

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